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Gemeinschaftsbildung

Gemeinschaftsbildung - Übungsgruppe in authentischer Kommunikation nach Scott Peck

Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels und der Veränderung, ganz besonders seit ein Virus und unsere Reaktion darauf unser Leben radikal verändert hat. Umso wichtiger wird es, unseren Begegnungen mehr Bedeutung zu geben und unser Miteinander qualitätsvoll zu gestalten.

Unser soziales Leben hat teilweise durch die Distanzierung gelitten, lassen Sie es uns gemeinsam wieder auf eine solide Basis stellen! Der amerikanische Psychiater Scott Peck hat einen Gemeinschaftsbildungsprozess für Gruppen entwickelt, bei dem der authentische Umgang miteinander an einem Wochenende gelernt und geübt wird. Er hat Kommunikationsempfehlungen entwickelt, die uns dabei helfen, aufrichtig miteinander zu kommunizieren.

Nach Peck durchläuft eine solche Gruppe in der Regel vier Stadien:
1. Pseudogemeinschaft: Wir zeigen unser "Sonntagsgesicht", sind höflich und nett und verbergen unsere Wunden. Wir kommunizieren oberflächlich. Stille halten wir nur schwer aus und wenn sie zu lange andauert, hat sie oft etwas Schweres und Bedrückendes.
2. Chaos: Abwehrende Gefühle wie Ärger, Wut und Aggression brechen sich Bahn und wir sind felsenfest davon überzeugt, der oder die andere sei "falsch" und deshalb schuld an unseren negativen Gefühlen.

3. Leere: Wir übernehmen die Verantwortung für diese Gefühle, gehen nach innen und die darunterliegenden, bisher abgewehrten Gefühle wie Trauer, Schmerz, Verletzung bekommen ihren Raum. Dies führt zum...

4. Stadium, der authentischen Gemeinschaft: Wir fühlen uns verbunden, wir kommunizieren authentisch und Stille und Schweigen schätzen wir wert.

Unsere Gruppe ist eine zweistündige Übungsgruppe zu diesem Prozess. Wir arbeiten mit den Scott'schen Kommunikationsempfehlungen und probieren uns aus. Dabei ist es sehr hilfreich, ein solches Wochenende schon einmal mitgemacht zu haben, aber nicht unbedingt notwendig. Wir sind eine offene Gruppe, Sie sind herzlich eingeladen mit einzusteigen oder auch nur einmal zum Schnuppern zu kommen.

 

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