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Städtewanderer in Stuttgart

Zwischen Reben und Großstadt: Städtewanderung des Bürger-Treffs

 

Am Faschingssonntag waren die 25 Städtewanderer/innen des Bürger-Treffs Vaihingen mal wieder auf Tour. Dieses Mal ging es zwischen den Stadtteilen des Stuttgarter Nordens hindurch nach Bad Cannstatt.

 

 

Wie bei jeder Städtewanderung wurden auch diesmal an den ausgewählten besonderen  Punkten Erklärungen zu dem Objekt vorgetragen. Der von Barbara und Volker König ausgesuchte Weg führte durch den Rosensteinpark, am Löwentortor vorbei, auf einer Seilnetzbrücke über die Nordbahnhofstraße zum Leibfriedschen Garten, einer geheimnisvoll romantischen Wildnis um die Ruine der Villa Moser. Die großbürgerliche Villa selbst wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nur die Felsengrotte unterhalb des Gebäudes blieb erhalten. Über die Pragstraße hinweg ging es zum Alten Robert-Bosch- und dann durch die Weinberge hinauf zum Neuen Robert-Bosch-Krankenhaus.

 

 

Auf den Feldwegen unterhalb der Auerbachstraße wanderte die Gruppe zum Burgholzturm, einem rund 27 Meter hohen denkmalgeschützten Aussichtsturm. Von dort ging es auf der Höhe weiter zur Wetterwarte Stuttgart auf dem Schnarrenberg. 

 

                                                                                          

Nach einem weiteren Aussichtspunkt oberhalb von Stuttgart-Münster führten mehrere Treppen hinab zum Neckarufer in die Nähe des Max-Eyht-Sees. Da die Strecke bis hierher schon recht anspruchsvoll war, wurde die Straßenbahn für die Strecke von der Au-Brücke bis zum Mühlsteg in der Cannstatter-Vorstadt genutzt.

 

Über den Mühlsteg wanderte die Gruppe dann zu den Kuranlagen von Bad Cannstatt.

 

                                     Kurhaus Bad Cannstatt


Nach einem kurzen Stopp vor dem Kurhaus selbst wurde dann die letzte Steigung vor der Mittagspause durch den Kurpark hinauf in Angriff genommen. Beeindruckend war nicht nur der Ausblick von hier zum Römerkastell hinüber sondern auch die Geschichte des Kastells und damit auch die Ursprünge von Bad Cannstatt. Weiter ging es dann durch den Kurpark zum Daimler-Platz und bis zum Cannstatter Wilhelms-Platz. Hier konnten sich die Wanderer/innen bei der Mittagspause wieder stärken und Kräfte tanken für

den Heimweg.

 

                                                     Kalt und stürmisch war's auf dieser Wanderung!


Danach wanderte die Gruppe an den Resten der Cannstatter Stadtmauer entlang zum Marktplatz mit der Stadtkirche Bad Cannstatt. Von dort ging es wieder über den Neckar zum Wilhelma-Theater hinüber, das ursprünglich als Spielbank für die hochherrschaftlichen Kurgäste geplant war. Der Plan scheiterte jedoch an der pietistischen Grundhaltung des Württembergischen Königshauses. Vorbei an der Wilhelma führte der Weg hoch zum Schloss Rosenstein, dem Naturkunde-Museum. Nach den Erklärungen zum Schloss und Museum marschierte die Gruppe durch den größten englischen Landschaftsgarten Südwestdeutschlands zum  Ausgangspunkt der schönen und interessanten Wanderung, dem Nordbahnhof zurück.

 

Volker König

 

 

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