Städtewanderung in Dornstetten am 22.3.26

Für die dritte Städtewanderung in diesem Jahr führte uns Christine Jeitner nach Dornstetten. Wir fuhren mit dem ÖPNV über Stuttgart nach Dornstetten. Nach eisiger Kälte in der Nacht hatten wir tagsüber doch schön wärmende Frühlingssonne. Die Natur im Schwarzwald war deutlich noch nicht so weit wie in Vaihingen. Nachdem bei uns die ersten Osterglocken schon wieder am Verblühen sind, waren im knapp über 600 m hoch gelegenen Städtchen die ersten gerade mal am Erblühen.

Die Tour durch die Stadt zeigte die interessante Lage an drei steil abfallenden Felskanten mit einer Stadtmauer an der vierten Seite. Der Ort wurde 767 erstmals urkundlich erwähnt und 500 Jahre später zur Stadt erhoben. Damals war Dornstetten von großer Bedeutung für die Umgebung, währen das heute größere Freudenstadt erst in den letzten 500 Jahren an Bedeutung gewann.

Nach dem großen Stadtbrand von1676 waren fast alle Fachwerkgebäude abgebrannt. Auf den alten Grundmauern der historischen Gebäude und der alten Stadtmauer wurden viele schmucke Fachwerkhäuser errichtet und die in Teilen erhaltene Kirche wieder vervollständigt. Auf der Orgel, die hinter dem Altar steht, spielte ein ehemaliger Fremdenführer extra für unsere Gruppe einige Lieder.

Wie üblich bei unseren Städtetouren hielten die Mitglieder wieder Referate über einzelne besondere Häuser, die alte Stadtapotheke, die zwei großen Brunnen, die 1743 in Sandstein gefasst wurden, das Hygieneviertel, Kirche, Pfarrhaus, Fruchtkasten und Zehntscheuer. Zum Schluss des Rundgangs besuchten die meisten der Gruppe das sehr interessante Heimat-Museum in der Zehntscheuer, wo auch einige Abbildungen aus Vaihingen/Roßwag gezeigt werden.

Auch die Rückreise klappte für die große Gruppe mit 28 Personen ohne Zwischenfälle.

 

Text und Bilder: Eva Schwenk-Fischer